
Mentoring & Reverse Mentoring
«Überrascht hat mich, wie schnell Vertrauen entstanden ist, wie viele Gemeinsamkeiten wir entdeckt haben und wie viel wir voneinander lernen konnten.»
Viele Unternehmen haben Mentoring-Programme, in denen Senior-Mitarbeitende weniger erfahrene Kolleginnen und Kollegen beim Lernen, bei der Entwicklung und beim Vorankommen unterstützen - mit Wissen, Perspektive und konkretem Rat. Solche Programme ändern allerdings nichts daran, dass in den meisten Unternehmen bei grundlegenden strategischen Entscheidungen Perspektiven fehlen, weil diese Themen in vergleichsweise homogenen Gruppen diskutiert werden, in denen andere Sichtweisen nicht gehört oder schlicht nicht repräsentiert sind. Genau hier setzt Reverse Mentoring an. Es baut auf derselben Grundidee wie klassische Mentoring-Programme auf - und tauscht die Rollen. Menschen, die im Alltag oft weniger Einfluss haben, etwa jüngere Mitarbeitende oder Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen, werden zu Mentor*innen für Führungskräfte. Führungskräfte werden zu Mentees, mit einer klaren Verabredung: Alle Fragen dürfen gestellt werden, sie müssen nicht beantwortet werden. So entstehen Räume für die wichtigen Gespräche über Erfahrungen, Wahrnehmungen und Fragen, die wir öfter führen sollten, im normalen Arbeitsalltag aber meist unsichtbar bleiben.
Was Teilnehmende mitnehmen
«At the beginning, I was nervous. I thought it would be difficult to connect, to go beyond superficial conversations, and I wondered whether I could add value to a senior manager. Now, I know that meaningful conversations can happen across hierarchy, that I can contribute something with my perspective, and that people are much more than their title.» Mentors gewinnen Sichtbarkeit, Zugang zu Senior Leaders und die Erfahrung, dass ihre Perspektive im Unternehmen zählt. Darüber hinaus haben sie einen guten Grund, sich hochmotiviert mit Gesprächsführung, Fragetechniken, Feedback geben und Grenzen setzen auseinanderzusetzen - und können das Gelernte sofort ausprobieren. Was sie dabei entwickeln, sind Skills, die sie den Rest ihrer Karriere begleiten werden.
«I expected interesting discussions about different generations and ways of working. Instead, I found conversations that went much deeper than that. What surprised me was how quickly trust developed, how many similarities we discovered, and how much we could learn from each other. Along the way, some assumptions were challenged, new perspectives emerged, and I felt seen as a person rather than as a title.» Mentees, also erfahrene Führungskräfte erhalten Einblicke, die sie sonst kaum erreichen würden - mehr Reflexion im Führungsalltag, bewusstere Kommunikation, ein differenzierterer Blick auf Organisation und Entscheidungsprozesse. Und sie trainieren eine Gesprächsqualität, die sie auch in anderen Führungs- und Entscheidungssituationen mitnehmen und dort als hilfreich erleben.
Begleitung & Umsetzung
Um einen sicheren und geschützten Rahmen für Gespräche über Hierarchien, Generationen und Erfahrungswelten hinweg zu schaffen, müssen zwei Grundvoraussetzungen erfüllt sein. • Zum einen muss in der Organisation bereits ein ausreichendes Maß an psychologischer Sicherheit vorhanden sein, • Zum anderen braucht es eine sorgfältige Planung und professionelle Begleitung des gesamten Prozesses. Wenn beides zusammenkommt, werden Reverse-Mentoring-Programme - meiner Erfahrung nach - von allen Beteiligten als enorme Bereicherung erlebt.
Programmaufbau
Kick-off seitens der Organisation: Zielsetzung und Ablauf Vorbereitungsworkshops in getrennten Gruppen Begleitende Check-ins getrennt nach Mentors und Mentees, ergänzt durch regelmässige kurze Online-Befragungen Offizieller Abschluss als Gesamtgruppe Optional: Peer-Groups für Mentors
Workbook & Toolbox
Ein auf die Gruppe zugeschnittenes Workbook begleitet die gesamte Mentoring-Reise - mit Arbeitsblättern zur Vorbereitung, Durchführung und Reflexion jeder einzelnen Sitzung, ergänzt durch eine kuratierte Toolbox mit Methoden und Best Practices der Gesprächsführung
(Reverse) Mentoring interessiert Sie schon länger? Lassen Sie uns gerne sprechen.

When Dalia Vallejo, our Global Talent and Development Manager, first introduced the idea of Reverse Mentoring, I must admit I was not entirely convinced. Like many leaders, I questioned whether we would find the time and whether the impact would justify the effort. Looking back, I am very glad we did. What I discovered was not simply a mentoring program, but a rare opportunity to have honest conversations that normally would not happen. Conversations across generations, experiences and perspectives. Through these exchanges, I gained a deeper understanding of how younger talents see their careers, leadership and the future of work. At the same time, I was reminded that leadership is not only about sharing experience, it is also about staying curious enough to keep learning. What makes me happiest is that my experience was not unique. Across the program, participants consistently spoke about trust, openness, authentic conversations and seeing beyond hierarchy and job titles. I believe this pilot has proven something important: when we intentionally create space for meaningful dialogue, people do not just understand each other better, they work better together. I am proud of what we have started and excited about what we can continue building from here.
Michele Taraschi, EMBA, Group Director Human Resources, Stahl Holdings B.V.
Schreiben Sie mir gerne - gemeinsam entwickeln wir ein passendes Format.








